Berufsbild:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in mit dem Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung.

Der Einsatz dieser Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgt vorrangig in Betrieben des Handwerkes und der Industrie (Servicebetriebe, freie Werkstätten, Fahrzeughersteller, Pannenhilfsdienst) zur Demontage, Montage und Instandhaltung von Fahrzeugen. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme und führen Reparaturen aus. Auf Wunsch rüsten sie die Personenkraftwagen auch mit Zusatzeinrichtungen, Sonderausstattungen und Zubehörteilen aus.

Voraussetzungen:

Ausbildungsvertrag mit Betrieb (duale Ausbildung)

Ausbildungsdauer:

Die Lehrausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Ausbildungsinhalte:

Betriebliche Ausbildung:

Zu den Schwerpunkten der berufsspezifischen Fachqualifikation gehören:

  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen - wie werden sie gewartet, geprüft und eingestellt
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systeme
  • Diagnostizieren von Fehlern, Störungen und deren Ursachen
  • Aus-, Um- und Nachrüstung (z. B. Anhängerkupplungen, Standheizungen und Navigationssystemen) der Fahrzeuge
  • Untersuchung von Kraftfahrzeugen nach straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften
  • Durchführung von Kundengesprächen
  • Anwendung von Diagnosesystemen für Antriebs-, Fahrwerks-, Komfort- und Sicherheitssysteme
  • Kontrolle und Einstellung von Brems-, Fahrwerks-, Federungs-, Dämpfungs- und Niveauregelungssysteme
  • Überprüfung und Reparatur von Antriebsaggregaten mit Motormanagementsystemen und Nebenaggregaten
  • Überprüfung und Instandsetzung von Komfort- und Sicherheitssystemen, Karosseriesystemen, Lenksystemen und Allradantriebssystemen
  • Planung und Kontrolle von Arbeitsabläufe sowie Bewertung der Arbeitsergebnisse
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Anwendung von qualitätssichernden Maßnahmen
Schulische Ausbildung:

Die Ausbildung in unserer Berufsschule erfolgt im Turnus mit 2 Wochen Berufsschulunterricht und 4 Wochen praktischer Ausbildung im Betrieb. Eine Berufsschulwoche umfasst 26 Wochenstunden berufsbezogenen und 10 Wochenstunden berufsübergreifenden Unterricht.

Der berufsübergreifende Bereich enthält die Unterrichtsfächer Deutsch, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Englisch, Sport und Ethik.

Die berufsbezogene Ausbildung in der Berufsschule gliedert sich in

  • Grundstufe - 1. Lehrjahr
  • Fachstufe I - 2. Lehrjahr
  • Fachstufe II - 3./4. Lehrjahr

und umfasst folgende Lernfelder:

  • 1. Lehrjahr
    • LF 1 - Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
    • LF 2 - Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen
    • LF 3 - Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
    • LF 4 - Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
  • 2. Lehrjahr
    • LF 5 - Prüfen und Instandsetzen der Energieversorgungs- und Startsysteme
    • LF 6 - Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik
    • LF 7 - Diagnostizieren und Instandsetzen von Motormanagementsystemen
    • LF 8 - Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen
  • 3. Lehrjahr
    • LF 9 - Instandhalten von Kraftübertragungssystemen
    • LF 10 - Instandhalten von Fahrwerks- und Bremssystemen
  • 3.-4. Lehrjahr
    • LF 11 - Nachrüsten und Inbetriebnehmen von Zusatzsystemen
    • LF 12 - Prüfen und Instandsetzen von vernetzten Systemen
    • LF 13 - Diagnostizieren und Instandsetzen von Karosserie-,Komfort- und Sicherheitssystemen
    • LF 14 - Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten für eine gesetzliche Untersuchung
  • 2.-4.Lehrjahr
    • Berufsbezogene Projekte

Ausbildungsabschluss:

Abschlussprüfung der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer 

Im Frühjahr des zweiten Ausbildungsjahres wird der Teil 1 der Abschluss- (Industrie) bzw. Gesellenprüfung (Handwerk) durchgeführt. Er geht mit 35 Prozent in das Gesamtergebnis ein und besteht aus einem praktischen, mündlichen und schriftlichen Abschnitt.

Teil 2 der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt. Er beinhaltet eine praktische Prüfung (Prüfungsbereich Kundenauftrag mit vier gleichwertigen Arbeitsaufgaben und einem situativen Fachgespräch) und eine schriftliche Prüfung (drei Prüfungsbereiche: Kraftfahrzeug- und Instandhaltungstechnik, Diagnosetechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde) und geht mit 65 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

mögliche zusätzliche schulische Abschlüsse:

Mittlerer Schulabschluss
Schüler, die noch keinen Realschulabschluss haben, wird der mittlere Schulabschluss zuerkannt, wenn sie über einen Hauptschulabschluss verfügen und die Berufsschule sowie die Abschlussprüfung der IHK mit mindestens befriedigendem Gesamtergebnis abgeschlossen haben. Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein: formloser Antrag, Hauptschulzeugnis, das Abschlusszeugnis der Berufsschule, Prüfungszeugnis der Kammer (Zeugnisse müssen im Original vorgelegt werden).

Fachhochschulreife
Wenn Sie über einen Realschulabschluss (oder einen gleichwertigen mittleren Bildungsabschluss) verfügen und diesen Beruf erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie die einjährige Fachoberschule in der Fachrichtung Technik an unserer Einrichtung besuchen, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Die einjährige Fachoberschule wird in Vollzeit- und berufsbegleitender Teilzeitform angeboten.

Staatlich geprüfter Techniker
Durch den Besuch einer Fachschule für Technik können sich Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen zum/zur Techniker/-in in einer technischen Fachrichtung weiterbilden. Informationen zur Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker - Fachrichtung Fahrzeugtechnik an unserer Schule erhalten Sie im Sekretariat.

Berufliche Weiterbildung:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen müssen bereit sein , sich in Seminaren und Lehrgängen beruflich ständig weiterzubilden, um mit der rasanten Entwicklung der Technik Schritt halten zu können. Bei entsprechender Berufserfahrung bieten sich z. B. folgende aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Kraftfahrzeugtechnikermeister/-in
  • Techniker/-in – Kraftfahrzeugtechnik
  • Techniker/-in – Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Dipl.-Ing. (FH) – Fahrzeugtechnik (nur mit Hochschulzugangsberechtigung)

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

BERUFENET der Agentur für Arbeit

BERUFETV der Agentur für Arbeit

Haus des KFZ-Gewerbes

Infoblatt

Ansprechpartner:

Herr Dittmer
Fachleiter Fachbereich KFZ-Technik

Telefon: 0351/4403920

01 - motor

Anmeldung:

Berufliches Schulzentrum für Technik
„Gustav Anton Zeuner“
Gerokstraße 22
01307 Dresden

Anmeldeunterlagen:

  • Anmeldeformular (Bitte vom Lehrbetrieb ausfüllen und unterschreiben lassen!)
  • Kopie des Lehrvertrages (mit Stempel der IHK)
  • 1 Lichtbild
  • beglaubigte Kopie des letzten Abschlusszeugnisses der Mittelschule/des Gymnasiums
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten/Notfalladresse (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)
  • Anmelde-/Abmeldebescheinigung von der abgehenden Schule (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)

02 - motorenlabor - schueler an einem motortester.jpg 03 - fachraum getriebe- und motorenkunde .jpg 16 - analyse der motordaten im motortester.jpg 18 - arbeitsplanung vor der arbeit am pkw.jpg 19 - auszubildende bei der praktischen arbeit im labor.jpg 21 - diagnose des can-bus bei der dieseleinspritzung.jpg 22 - diagnose von verbrennungsmotoren mit modernen diagnosegeraeten.jpg 23 - eine grosse anzahl von motoren stehen fuer die arbeit in kleinstgruppen bereit.jpg 25 - fehlersuche an der lichtwand.jpg 31 - laborarbeit - untersuchung und bewertung der verbrennungsmotoren.jpg 32 - manchmal arbeitet auch nur einer und sechs beraten.jpg 34 - motorenmodelle aller generationen stehen als unterrichtsmedium zur verfuegung.jpg 36 - traditionelle kolbenvermessung und -bewertung gehoert zu der ausbildung der kfz-mechatroniker.jpg

zurück zum Seitenanfang


Berufsbild:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung.

Die Ausbildung erfolgt im Handwerk und der Industrie, z. B. in Reparaturwerkstätten oder im Pannenhilfsdienst. Auch bei Herstellern und Ausrüstern von Nutzkraftwagen sind sie tätig. Darüber hinaus sind sie in Reparaturwerkstätten von Speditionen oder Busunternehmen beschäftigt. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sich im Handel, z. B. bei Nutzfahrzeug- bzw. Fahrzeugteilehändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt.

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik warten Kraftfahrzeuge für den gewerblichen Personen- oder Gütertransport, setzen diese instand und rüsten sie bei Bedarf mit Aufbauten, Anhängern, Zusatzsystemen und Sonderausstattungen aus. Darüber hinaus prüfen und diagnostizieren sie die fahrzeugtechnischen Systeme.

Voraussetzungen:

Ausbildungsvertrag mit Betrieb (duale Ausbildung)

Ausbildungsdauer:

Die Lehrausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Ausbildungsinhalte:

Betriebliche Ausbildung:

Zu den Schwerpunkten der berufsspezifischen Fachqualifikation gehören:

  • Fehler oder Störungen an Nutzfahrzeugen bzw. deren Systemen und Bauteilen diagnostizieren und deren Ursachen feststellen,
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen
  • Fahrzeugelektrik bei Nutzfahrzeugen inspizieren und warten
  • Fehlerprotokolle bei Bordcomputern abrufen, Fehlercodes analysieren
  • elektrische Funktion aller elektronischen Systemkomponenten am Fahrzeug (z. B. Lagestabilisierung, Airbag, Servolenkung, Antiblockiersystem) prüfen und Störungen beheben
  • Störungen in der Kommunikation der verknüpften Fahrzeugsysteme beseitigen
  • Arbeitsergebnis durch Mess- und Prüfwerterfassung feststellen, eventuell unter Auswertung eines Computerdiagramms
  • Überprüfung von Motoren und Bremsen am Diagnose- bzw. Bremsprüfstand  - eventuelle Störungen oder Fehler beheben
  • Bauteile und Baugruppen auf Verschleißerscheinungen prüfen, Dichtungen prüfen - Motor- und Getriebeöle nachfüllen bzw. wechseln
  • Vergasereinstellung, Einspritzanlagen usw. korrigieren
  • Einstellung von Lenkung und Spur prüfen und ggf. korrigieren
  • Nutzfahrzeuge und deren Systeme aus-, um- und nachrüsten - Zusatzeinrichtungen und Zubehör einbauen (etwa Sicherheitssysteme, Zentralverriegelungen oder elektrisch betriebene Schiebedächer, Klimaanlagen)
  • Untersuchen von Kraftfahrzeugen nach straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften
  • Bedienen und Inbetriebnehmen von Kraftfahrzeugen und deren Systemen (Probefahrten durchführen, um die Funktionsfähigkeit und Fahrsicherheit von Fahrzeugen festzustellen)
  • Kommunikation mit Kunden - in den Gebrauch nachgerüsteter Bauteile oder Geräte einweisen, Fahrzeug an den Kunden übergeben
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz,
  • Betriebliche und technische Kommunikation
Schulische Ausbildung:

Die Ausbildung in unserer Berufsschule erfolgt im Turnus mit 2 Wochen Berufsschulunterricht und 4 Wochen praktischer Ausbildung im Betrieb. Eine Berufsschulwoche umfasst 26 Wochenstunden berufsbezogenen und 10 Wochenstunden berufsübergreifenden Unterricht.

Der berufsübergreifende Bereich enthält die Unterrichtsfächer Deutsch, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Englisch, Sport und Ethik.

Die berufsbezogene Ausbildung in der Berufsschule gliedert sich in

  • Grundstufe - 1. Lehrjahr
  • Fachstufe I - 2. Lehrjahr
  • Fachstufe II - 3./4. Lehrjahr

und umfasst folgende Lernfelder:

  • 1. Lehrjahr
    • LF 1 - Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
    • LF 2 - Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen
    • LF 3 - Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
    • LF 4 - Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
  • 2. Lehrjahr
    • LF 5 - Prüfen und Instandsetzen der Energieversorgungs- und Startsysteme
    • LF 6 - Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik
    • LF 7 - Diagnostizieren und Instandsetzen von Motormanagementsystemen
    • LF 8 - Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen
  • 3. Lehrjahr
    • LF 9 - Instandhalten von Kraftübertragungssystemen
    • LF 10 - Instandhalten von Fahrwerks- und Bremssystemen
  • 3.-4. Lehrjahr
    • LF 11 - Nachrüsten und Inbetriebnehmen von Zusatzsystemen
    • LF 12 - Prüfen und Instandsetzen von vernetzten Systemen
    • LF 13 - Prüfen und Instandsetzen von elektropneumatischen und elektrohydraulischen Systemen
    • LF 14 - Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten für eine gesetzliche Untersuchung
  • 2.-4.Lehrjahr
    • Berufsbezogene Projekte

Ausbildungsabschluss:

Abschlussprüfung der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer 

Im Frühjahr des zweiten Ausbildungsjahres wird der Teil 1 der Abschluss- (Industrie) bzw. Gesellenprüfung (Handwerk) durchgeführt. Er geht mit 35 Prozent in das Gesamtergebnis ein und besteht aus einem praktischen, mündlichen und schriftlichen Abschnitt.

Teil 2 der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt. Er beinhaltet eine praktische Prüfung (Prüfungsbereich Kundenauftrag mit vier gleichwertigen Arbeitsaufgaben und einem situativen Fachgespräch) und eine schriftliche Prüfung (drei Prüfungsbereiche: Kraftfahrzeug- und Instandhaltungstechnik, Diagnosetechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde) und geht mit 65 Prozent in das Gesamtergebnis ein. 

mögliche zusätzliche schulische Abschlüsse:

Mittlerer Schulabschluss
Schüler, die noch keinen Realschulabschluss haben, wird der mittlere Schulabschluss zuerkannt, wenn sie über einen Hauptschulabschluss verfügen und die Berufsschule sowie die Abschlussprüfung der IHK mit mindestens befriedigendem Gesamtergebnis abgeschlossen haben. Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein: formloser Antrag, Hauptschulzeugnis, das Abschlusszeugnis der Berufsschule, Prüfungszeugnis der Kammer (Zeugnisse müssen im Original vorgelegt werden).

Fachhochschulreife
Wenn Sie über einen Realschulabschluss (oder einen gleichwertigen mittleren Bildungsabschluss) verfügen und diesen Beruf erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie die einjährige Fachoberschule in der Fachrichtung Technik an unserer Einrichtung besuchen, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Die einjährige Fachoberschule wird in Vollzeit- und berufsbegleitender Teilzeitform angeboten.

Staatlich geprüfter Techniker
Durch den Besuch einer Fachschule für Technik können sich Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen zum/zur Techniker/-in in einer technischen Fachrichtung weiterbilden. Informationen zur Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker - Fachrichtung Fahrzeugtechnik an unserer Schule erhalten Sie im Sekretariat.

Berufliche Weiterbildung:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen müssen bereit sein , sich in Seminaren und Lehrgängen beruflich ständig weiterzubilden, um mit der rasanten Entwicklung der Technik Schritt halten zu können. Bei entsprechender Berufserfahrung bieten sich z. B. folgende aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Kraftfahrzeugtechnikermeister/-in
  • Techniker/-in – Kraftfahrzeugtechnik
  • Techniker/-in – Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Dipl.-Ing. (FH) – Fahrzeugtechnik (nur mit Hochschulzugangsberechtigung)

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

BERUFENET der Agentur für Arbeit

Haus des KFZ-Gewerbes

Infoblatt

Ansprechpartner:

Herr Dittmer
Fachleiter Fachbereich KFZ-Technik

Telefon: 0351/4403920

Anmeldung:

Berufliches Schulzentrum für Technik
„Gustav Anton Zeuner“
Gerokstraße 22
01307 Dresden

Anmeldeunterlagen:

  • Anmeldeformular (Bitte vom Lehrbetrieb ausfüllen und unterschreiben lassen!)
  • Kopie des Lehrvertrages (mit Stempel der IHK)
  • 1 Lichtbild
  • beglaubigte Kopie des letzten Abschlusszeugnisses der Mittelschule/des Gymnasiums
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten/Notfalladresse (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)
  • Anmelde-/Abmeldebescheinigung von der abgehenden Schule (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)

zurück zum Seitenanfang


W KFZ / KBF

In diesen Klassen befinden sich Lehrlinge, die

  • die erste Abschlussprüfung nicht bestanden haben oder
  • zur Abschlussprüfung aus anderen Gründen nicht zugelassen worden sind.

Für die Anmeldung zur Wiederholung reichen Sie bitte die Lehrvertragsverlängerung (Antrag zur Änderung des Berufsausbildungsvertrages mit Stempel der Kammer) in Kopie ein.

 


In der Grundstufe (1. Lehrjahr) werden die Berufe

  • Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in
  • Zweiradmechatroniker/-in
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

zusammengefasst.

Folgende Lernfelder werden unterrichtet:

  • LF 1 Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  • LF 2 Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  • LF 3 Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  • LF 4 Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen

Ab der Fachstufe (2. Lehrjahr) werden die Azubis entsprechend ihrer Berufsgruppen getrennt unterrichtet bzw. müssen an einen anderen Fachklassenstandort wechseln.

 


Abschlussfahrt Klasse BK 09 B 

Nach fast 3 Jahren (2009 – 2012) hatten sich die Auszubildenden der Berufskraftfahrerklasse eine Abschlussfahrt gewünscht und auch verdient.
Es sollte nach gründlicher Abwägung von möglichen Inhalten und Kosten dann die Hauptstadt Berlin sein.

Unterkunft war das Jugendgästehaus Lichterfelde „JuLi“, welches in Preis, Nähe zur S-Bahn und Freundlichkeit immer wieder zu empfehlen ist.

01 berlin apr 2012

Start war dann in der NS-Gedenkstätte Sachsenhausen.
Die weitläufige Ausstellung über die Zeiten des Nationalsozialismus und auch nach 1945 über die Nutzung als Internierungslager der Sowjetarmee ist sehr eindrucksvoll und regt zur Nachdenklichkeit an.

 

02_berlin apr 2012.jpg 03_berlin apr 2012.jpg 04_berlin apr 2012.jpg 05_berlin apr 2012.jpg

 
Eine Schifffahrt durch das Regierungs- und Nicolaiviertel ist sehr informativ.
Einmal in der Innenstadt kann man natürlich noch einige andere Sehenswürdigkeiten besuchen, wie z. B. Fernsehturm, Brandenburger Tor, Museumsinsel ...

 

06_berlin apr 2012.jpg 07_berlin apr 2012.jpg 08_berlin apr 2012.jpg 09_berlin apr 2012.jpg 10_berlin apr 2012.jpg 11_berlin apr 2012.jpg 12_berlin apr 2012.jpg 13_berlin apr 2012.jpg 14_berlin apr 2012.jpg
 
Eine besondere Empfehlung ist der Besuch von „Story of Berlin“, einer Ausstellung, die sich schon seit mehreren Jahren im Kuhdamm-Karree befindet. Besonderes Highlight ist dabei die Führung durch einen von 7 Atomschutzbunkern aus den 70-er Jahren. Dieser Bunker befindet sich innerhalb einer Tiefgarage und ist für 3200 Menschen konzipiert.

 

15_berlin apr 2012.jpg 16_berlin apr 2012.jpg 17_berlin apr 2012.jpg 18_berlin apr 2012.jpg 19_berlin apr 2012.jpg 20_berlin apr 2012.jpg 21_berlin apr 2012.jpg 22_berlin apr 2012.jpg
 
Natürlich darf auch Essen und Trinken nicht zu kurz kommen.
Und warum nicht einmal was Besonderes?
Also auf zu „REDO XXL“ nach Wildau am A10-Center.
Spass kam dort nicht zu kurz, auch wenn fast alle am Ende die „Schwächelfolie“ nutzten und noch für 2 Tage Proviant mitnehmen konnten.

 

23_berlin apr 2012.jpg 24_berlin apr 2012.jpg 25_berlin apr 2012.jpg 26_berlin apr 2012.jpg 27_berlin apr 2012.jpg 28_berlin apr 2012.jpg 29_berlin apr 2012.jpg 30_berlin apr 2012.jpg
 
Fazit, es war ein gelungener Abschluss der Ausbildungszeit, der nun nur noch mit guten Prüfungsergebnissen ergänzt werden muss.
Dazu allen Azubi der Klasse BK 09 B viel Erfolg!

B. Knöner
Klassenlehrer

 


Segelfliegen auf dem Flugplatz Kamenz
Fluggerätmechaniker - Klasse FGM 08 C

02 - fluggeraetmechniker fgm 08 c

01 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 02 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 03 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 04 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 05 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 06 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 07 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg 08 - fluggeraetmechniker fgm 08 c.jpg


Fachrichtung:

Beruf ab 01.08.2013 neugeordnet:

  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Personenkraftwagentechnik
  • Karosserietechnik
  • System- und Hochvolttechnik (Ausbildung erfolgt nur in der Grundstufe an unserer Schule)
  • Motorradtechnik (Ausbildung erfolgt nur in der Grundstufe an unserer Schule)

Voraussetzungen:

Ausbildungsvertrag mit Betrieb (duale Ausbildung)

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Ausbildungsabschluss:

Abschlussprüfung der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer


Berufsbild:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung /HwO) und wird in drei Fachrichtungen ausgebildet.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik reparieren Fahrzeugteile (z. B. Fahrgestelle, Fahrzeugrahmen, Karosserien und Aufbauten sowie Fahrzeuganhänger und halten diese instand. 

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik sind hauptsächlich in Kfz-Reparatur- und Karosseriebauerwerkstätten oder Fuhrparkunternehmen tätig.

Voraussetzungen:

Ausbildungsvertrag mit Betrieb (duale Ausbildung)

Ausbildungsdauer:

Die Lehrausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Fachrichtung:

  • Karosserieinstandhaltungstechnik
  • Karosseriebautechnik (Ausbildung erfolgt nur in der Grundstufe an unserer Schule)
  • Fahrzeugbautechnik (Ausbildung erfolgt nur in der Grundstufe an unserer Schule)

Ausbildungsinhalte:

Betriebliche Ausbildung:

Zu den Schwerpunkten der berufsspezifischen Fachqualifikation gehören:

  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen
  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Be- und Verarbeiten von Halbzeugen und Bauteilen
  • Herstellen, Aufbereiten, Prüfen und Schützen von Oberflächen
  • Konstruieren, Ein- und Umbauen von Karosserien, Rahmen, Aufbauten und Fahrgestellen
  • Schadensumfang beurteilen, Fehler, Mängel und deren Ursachen feststellen
  • Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen
  • Installieren und in Betrieb nehmen von Systemen und Anlagen
  • Kontrollieren und Dokumentieren, Übergeben von Fahrzeugen
Schulische Ausbildung:

Die Auszubildenden werden in unserem Beruflichen Schulzentrum in einer Landesfachklasse unterrichtet.

Die Ausbildung erfolgt im Turnus mit 2 Wochen Berufsschulunterricht und 4 Wochen praktischer Ausbildung im Betrieb. Eine Berufsschulwoche umfasst 26 Wochenstunden berufsbezogenen und 10 Wochenstunden berufsübergreifenden Unterricht.

Der berufsübergreifende Bereich enthält die Unterrichtsfächer Deutsch, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Englisch, Sport und Ethik.

Die berufsbezogene Ausbildung in der Berufsschule gliedert sich in

  • Grundstufe - 1. Lehrjahr
  • Fachstufe I - 2. Lehrjahr
  • Fachstufe II - 3./4. Lehrjahr

und umfasst folgende Lernfelder:

  • 1. Lehrjahr
    • LF 1 - Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen
    • LF 2 - Demontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder Systemen
    • LF 3 - Prüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer Systeme
    • LF 4 - Prüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen
  • 2. Lehrjahr
    • LF 5 - Be- und Verarbeiten von Halbzeugen und Bauteilen aus Metallen
    • LF 6 - Be- und Verarbeiten von nichtmetallischen Werkstoffen und Verbundstoffen
    • LF 7 - Installieren elektrischer und elektronischer Systeme
    • LF 8 - Installieren mechanischer, hydraulischer und pneumatischer Systeme
  • 3. Lehrjahr
    • LF 9 - Analysieren von Fahrzeug- und Karosserieschäden
    • LF 10 - Rückverformen deformierter Karosserien und Fahrzeugrahmen
    • LF 11 - Durchführen von Abschnittsreparaturen
  • 4. Lehrjahr
    • LF 12 - Ausbeulen von Karosserieblechen
    • LF 13 - Vorbereiten und Durchführen von Reparaturlackierungen
  • 2.-4. Lehrjahr
    • Berufsbezogene Projekte

Ausbildungsabschluss:

gestreckte Gesellenprüfung der Handwerkskammer oder gestreckte Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer

Der Teil 1 der gestreckten Gesellen-/Abschlussprüfung  wird vor dem Ende des 2. Lehrjahres abgelegt. Er besteht aus dem Prüfungsbereich Arbeitsauftrag und einem Fachgespräch und fließt mit 35 % in das Gesamtergebnis ein.

Am Ende des 4. Lehrjahres findet Teil 2 der gestreckten Gesellen-/Abschlussprüfung statt. Er gliedert sich in die Prüfungsbereiche Kundenauftrag, Instandhaltungstechnik, Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde und schließt ebenfalls ein Fachgespräch ein. Teil 2 der Gesellen-/Abschlussprüfung geht mit 65 % in das Gesamtergebnis ein.

(Quelle: KarFahrzbMAusbV 2008)

mögliche zusätzliche schulische Abschlüsse:

Mittlerer Schulabschluss
Schüler, die noch keinen Realschulabschluss haben, wird der mittlere Schulabschluss zuerkannt, wenn sie über einen Hauptschulabschluss verfügen und die Berufsschule sowie die Abschlussprüfung der IHK mit mindestens befriedigendem Gesamtergebnis abgeschlossen haben. Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein: formloser Antrag, Hauptschulzeugnis, das Abschlusszeugnis der Berufsschule, Prüfungszeugnis der Kammer (Zeugnisse müssen im Original vorgelegt werden).

Fachhochschulreife
Wenn Sie über einen Realschulabschluss (oder einen gleichwertigen mittleren Bildungsabschluss) verfügen und diesen Beruf erfolgreich abgeschlossen haben, können Sie die einjährige Fachoberschule in der Fachrichtung Technik an unserer Einrichtung besuchen, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Die einjährige Fachoberschule wird in Vollzeit- und berufsbegleitender Teilzeitform angeboten.

Staatlich geprüfter Techniker
Durch den Besuch einer Fachschule für Technik können sich Mechaniker/-innen für Karosserieinstandhaltungstechnik zum/zur Techniker/-in in der Fachrichtung Fahrzeugtechnik weiterbilden. Informationen zu dieser Ausbildung an unserer Schule erhalten Sie im Sekretariat.

Berufliche Weiterbildung:

Mit einer entsprechenden Berufserfahrung bieten sich z. B. folgende aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Karosserie – und Fahrzeugbaumeister/-in
  • staatlich geprüfte(r) Techniker/-in für Fahrzeugtechnik

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

BERUFENET der Agentur für Arbeit

BERUFETV der Agentur für Arbeit

beroobi

Innung der Karrosserie- und Fahrzeugbauer in Sachsen

Infoblatt

Ansprechpartner:

Herr Dittmer
Fachleiter Fachbereich KFZ-Technik

Telefon: 0351/4403920

Anmeldung:

Berufliches Schulzentrum für Technik
„Gustav Anton Zeuner“
Gerokstraße 22
01307 Dresden

Anmeldeunterlagen:

  • Anmeldeformular (Bitte vom Lehrbetrieb ausfüllen und unterschreiben lassen!)
  • Kopie des Lehrvertrages (mit Stempel der IHK)
  • 1 Lichtbild
  • beglaubigte Kopie des letzten Abschlusszeugnisses der Mittelschule/des Gymnasiums
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten/Notfalladresse (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)
  • Anmelde-/Abmeldebescheinigung von der abgehenden Schule (gilt nur für Schüler unter 18 Jahren)

01_Erstellen eines Datenblattes fuer die Anfertigung des Kotfluegels eines Opel Vectras.JPG 02_Erstellen eines Datenblattes fuer die Anfertigung des Kotfluegels eines Opel Vectras.JPG 03_Reparaturarbeiten - Verzinnen einer Delle mit Schwemmzinn.JPG 04_Reparaturarbeiten - Verzinnen einer Delle mit Schwemmzinn.JPG 05_Anfertigen einer Busecke Tuer.JPG 27 - fuer die arbeit an der karosserie oder am fahrwerk dient u.a. dieser vw golf.jpg 35 - schweissen und loeten gehoert auch in der theorieausbildung zur fachrichtung karosserie.jpg

 

zurück zum Seitenanfang

   
   
Letzter Monat Juni 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 22 1 2 3
week 23 4 5 6 7 8 9 10
week 24 11 12 13 14 15 16 17
week 25 18 19 20 21 22 23 24
week 26 25 26 27 28 29 30
   
Keine Termine
   
   
© 2011-2017 - BSZ für Technik "G. A. Zeuner"